Aktuelles

Ernteende bei den Herbsthimbeeren

Nach 4 Monaten Erntezeit geht zum 6.Oktober die Ernte bei den Himbeeren zu Ende. Wie bei vielen anderen Kulturen auch hat, durch den Jahrhundert-Sommer, die Vegetaion runde 14 Tage Vorsprung gehabt. Schon Mitte August sahen wir uns mit sehr großen Erntemengen fast überfordert. Trotz gutem Absatz über den Großhandel war die Menge nicht zu vermarkten. Dank unserer Kontakte zur Marmeladen- Manufaktur der Familie Seemann wurde aber alles verwertet und kann als leckerer Fruchtix- Himbeer- Brotaufstrich den ganzen langen Winter über genossen werden(www. fruchtix .de).

Mit der Fruchtfliege gab es in diesem Jahr keine Probleme. Die Trockenheit und Hitze hat nicht geschadet, da wir im geschützten Anbau sowieso beregnen müssen und durch die Schattierung der Tunnel die Früchte vor Sonnenbrand geschützt sind.

Am Freitag 05.10 ist der Hofladen für dieses Jahr das letzte Mal geöffnet!!

Für alle die absolut nicht auf Himbeeren verzichten können gibt es wieder eine limitierte Auflage an Himbeersaft aus meinem eigenen kleinen “Saftladen”.

Dieses Jahrneu auch in der 0,75 Liter Glasflasche oder in der altbekannten  5 Liter Family-Bag-in-Box Variante.

Ab Ende Oktober sollte unser Internet-Shop funktionieren.

Bis dahin einfach anrufen und nachfragen.

 

 

 

 

Die Sommerliebe schafft es nicht über den Winter

Hallo Liebe Gärtner und Garteninteressierte,

in den vergangenen Wochen haben wir einen Sommer erlebt wie viele Jahre schon nicht mehr. Ohne Beregnung wäre es wohl unmöglich die Pflanzen mit Wasser zu versorgen. Im Garten gab und gibt es noch sehr viel zu ernten – mehr als wir verarbeiten können an roter Beete, Zucchini, Gurken, Kartoffeln, Möhren, Kohl, Salat und verschiedenen Kräutern.
Es gibt bei uns seither jeden Morgen frisch gepressten Rote Beete Saft und in fast jedem Gericht sind Zucchini verarbeitet, ein echter Allrounder wie wir finden. Oskar’s Favorit sind die Gurken und seit er weiß wo im Beet sie sich befinden bedient er sich selbst. „Guke“ ist nun auch in seinem Wortschatz abgespeichert.
Neben dem gewünschten Gemüse wuchert aber auch das Unkraut freudig in die Höhe und die Gartengröße stellt beim Hacken eine echte Herausforderung dar so das wir mit der notwendigen Pflege der freien Parzellen kaum hinterher kommen.
Als erste Maßnahme haben wir beschlossen den Garten bis auf die 4 vergebenen Parzellen um zu brechen. Das bedeutet auch, dass wir den Vorzug der installierten Beregnung nicht mehr haben, aber es wird die Gartenpflege insgesamt deutlich erleichtern.
Wie geht es mit der Sommerliebe weiter?
Wir haben festgestellt, dass das Modell der Selbsterntegärten im ländlichem Raum nicht auf genügend Interesse stößt – zumindest nicht in diesem Jahr.
Somit wird das Projekt Sommerliebe nach der Saison auslaufen.
Für uns war es alles in allem eine spannende Zeit in der wir viel über Selbstversorgung und biologische Landwirtschaft lernen durften und wir hatten trotz einiger Anfängerfehler viel Freude an dem Projekt. Doch nach reichlich Überlegung haben wir uns dafür entschieden uns ab diesem Herbst beruflich umzuorientieren.
Wir bedanken uns herzlich bei Familie Renner die uns die Möglichkeit gegeben haben so eigenverantwortlich ein Projekt in Angriff zu nehmen und uns mit bestem Wissen und viel Tatkraft unterstützt haben.
Vielen Dank auch für jeden Interessenten und aktiven Gärtner, den das Projekt inspirieren konnte.
Sollte sich in Zukunft wieder die Gelegenheit eines Selbsterntegartens ergeben, werden die Infos auf der Spargel Renner Website erscheinen. Ansonsten gibt es wie gewohnt frischen Spargel & Beerenobst zur Saison im Hofladen – da trefft ihr uns dann sicher beim Einkauf im kommenden Jahr!
Ganz liebe Grüße,
peter & helena

Endspurt, Nachdenkliches, Dankeschön,

Endspurt

Noch 2 Tage dann geht nach gut 60 Tagen die Spargelsaison bei uns durchs Ziel. Am 8. April gabs die ersten Stangen, seit 13.April war der Hofladen geöffnet.
Wer mal kurz rechnen will:
Rund 60 Tage mal 14 Stunden, minimum. Keine Sonntage, keine Feiertage =???? in 2 Monaten
Zum Vergleich: Ein AN in RLP hat in 2018 250 Arbeitstage.
Mit einer 38,5 Std Woche oder 7,7 Std/Tag macht das 1925 Stunden oder 2000 bei ner 40 Stunden Woche.
Klarer Fall von selbst schuld!?
Nein, so will ich das nicht sehn. Unser Beruf(Landwirt) ist einer der ersten Berufe des Menschen überhaupt( vorher gabs noch Jäger und Sammler) und wichtiger als die meisten andern Berufe. “Ohne Mampf, kein Kampf”. Denkt mal drüber nach woher eure gesamte Lebens- und Arbeitsenergie kommt?  Sicher nicht aus der HandyPowerbank!
Ohne die tägliche Arbeit von Bauern, Winzern, Imkern, Fischern usw., wäre leider nix auf dem Teller oder im Glas. Oder ihr müsst halt wieder Jäger und Sammler werden.
Dass die Landwirtschaft so viel arbeitet liegt ganz einfach in der Natur der Dinge:
1 Die Erntemenge ist nicht immer planbar, das Wetter schon gar nicht.
2 Arbeitskräfte stehen nicht beliebig zur Verfügung, auch wenn es den Anschein hat als gäbe es Millionen polnische und rumänische Frauen und Männer, die unbedingt nach Deutschland wollen, in die Landwirtschaft.
3 Der deutsche Verbraucher gibt ca. 10 % seines Einkommens für Nahrungsmittel aus, während er 16 % für seine Krankenversicherung zahlt. Der Rest geht drauf für’s Wohnen, Urlaub, Freizeit Auto,usw. Damit ist klar, dass Nahrungsmittel nicht zu den best bezahlten Konsumgütern gehören und die Renditen der Betriebe keinen Spielraum lassen für immer mehr Mitarbeiter.

4 Uns macht die Arbeit Spaß. Sie ist Sinn erfüllt, leistet ein wichtigen Beitrag zur Versorgung der Gesellschaft und trägt zur lokalen und regionalen Wertschöpfung bei.

Zum Abschluss: Bitte fragt mich nicht was wir denn jetzt den Rest des Jahres tun, oder noch schlimmer, ihr denkt :”Den Rest des Jahres hat er ja nicht mehr viel zu tun”.
Dazu nur soviel: Die Erntezeit ist heftig, auch weil die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu organisieren sind, aber die wichtigste Zeit sind die Monate Juni- Oktober. Hier legen wir den Grundstein für eine gute Ernte im nächsten Jahr. Die Anlagen müssen gepflegt( Unkraut) und gesund erhalten werden(Pflanzenschutz und Pflanzenstärkung). Die Erdbeeren für nächstes Jahr werden im Juli gepflanzt und gehegt und gepflegt. Nebenbei läuft die Himbeerernte, das Getreide kommt weg, die neue Brombeeranlage wird aufgezogen. Ansonsten Beregnung, Instandsetzung, Wartung, Bodenbearbeitung und Gründüngungs-Aussaat,  Bürotätigkeiten……………………………………

Uns bleibt die 6 Tage Woche. Aber nach wie vor mache ich es gerne, und mit Leidenschaft. Auch deswegen weil wir besonders in der Direktvermarktung viel Anerkennung für unsere Arbeit erhalten.

Deshalb zum Schluss ein großes Dankeschön an alle die den Mehrwert einer ökologischen Landwirtschaft zu schätzen wissen und uns unterstützen.

Ich würde mich freuen alle Kunden gesund und munter im nächsten Jahr wieder zu sehn.

Dieter

PS.

Himbeeren, Säfte, Eis und Marmelade  gibt es wie im letzten Jahr auch, immer Freitags von 14.00-18.00Uhr.

 

 

 

 

Erdbeeren raus! Himbeeren rein! Spargel lässt nach!

Erdbeeren

Die Erdbeeren sind fast alle geerntet. Bis Ende der Woche sind die Bestände leer gepflückt.

Doch wer schon sehnsüchtig auf Himbeeren wartet darf sich freuen. Zum Wochenende sind die ersten Früchte  in Hofladen zu haben. Die Hitze ist nicht optimal für die Himbeere, die Früchte werden sehr schnell abreifen.

Trotz rel. spätem Beginn der Spargel-Saison ist sie schon bald wieder zu Ende. Die hohen Temperaturen im April und Mai haben  sehr große Mengen Spargel wachsen lassen. Teilweise mehr als wir vermarkten konnten. Die Anlagen zeigen jetzt mit einem hohen Anteil an dünnen  Stangen, dass die Leistung nach lässt.

Sonntag, 10.Juni,  9.00-14.00Uhr, letzter  Verkauf im Hofladen!!!

Großer Dank gilt den fleißigen Händen der vielen rumänischen Saisonarbeitskräfte, ohne deren Arbeit die Ernte nicht vom Feld käme, und all unseren Mitarbeiterinnen im Verkauf.

Bei allen Kunden bedanken wir uns für die Anerkennung unserer Arbeit und die Unterstützung des ökologischen Landbaus..

Nach dem 10. Juni sind Himbeeren, Marmelade und Säfte immer  nur Freitag  14.00-18.00 Uhr erhältlich.

Mit frischem Spargel und Erdbeeren aus ökologischem Anbau sind wir dann in der Saison 2019 wieder für sie da.

Ihre Familie Renner

DPA News

Eil-Meldung. 
Wie soeben bekannt wurde sind in Böbingen in der Hauptstraße 50 Personen gesichtet worden die mit frischen, leckern Bio-Erdbeeren das Gelände verlassen haben. Nach Auskunft des Inhabers soll es sich um besonders erdbeerhungrige Pfälzer aus den umliegenden Gemeinden handeln..
Es wird derzeit davon ausgegangen, dass im Biobetrieb Renner die Erdbeer-Ernte begonnen hat. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch bei diesem leckeren Produkt “Suchtgefahr” besteht. Der medizinische Dienst betont jedoch die Unbedenklichkeit und rät im Gegenteil zu täglichem Verzehr wegen der gesundheitsfördernden Eigenschaften. 

DPA
dieterspresseagentur

Es wird ROT

Noch vor 10 Tagen dachte man:”Das wird Ende April bis die ersten Erdbeeren zur Ernte kommen.”

Doch die Sommerlichen Temperaturen haben das ganz schön beschleunigt.

Seit Beginn der Woche  färben die Erdbeeren von weiß nach rot. Und heute werden die Pflückerinnen mit der Ernte beginnen.

Ich hab schon mal vorgetestet und es ist wie  immer: Die ersten sind nicht die Süßesten aber die Besten.

Man freut sich einfach wenn die Beeren-Saison losgeht und das Wetter passt perfekt zu Erdbeerkuchen und Kaffe auf der Terrasse.

 

 

 

Saisonstart 2018

Das Warten hat ein Ende.

Die Sommertage zum Wochenende haben die Temperaturen in den Böden recht schnell ansteigen lassen.

In dieser Woche werden wir die ersten Stangen ernten und  am Freitag den 13. April den Hofladen öffnen.

 

 

 

Neuer Internetauftritt

Unsere  Internet-Seite war in die Jahre gekommen. Die Darstellung auf Smart Phones und Tablets war nicht immer glücklich.

Also wurde das Design geändert und  die Seiten aktualisiert.

Jetzt ist alles anders, besser zu bedienen. Das Layout muss noch überarbeitet werden. Viele Dinge sind noch verbesserungsfähig.

Ein Shop ist eingerichtet, der aber noch nicht aktiv ist.

Im Laufe des Jahres gibt es immer wieder aktuelle Informationen zu unseren neuen Kulturen: Brombeere und Aronia                                         

Wir freuen uns wenn sie immer mal wieder vorbei schauen und sich auf dem Laufenden halten.

Über das Kontakformular können sie uns immer erreichen.

 

 

Spargel in 2018 relativ spät!

Die erste Werbung ist schon zu sehen. Der erste Spargel aus Anlagen mit  früher Folieneindeckung ist in anderen Betrieben schon in der Ernte.
Bei uns wird es allerdings noch etwas dauern.
Auf den Flächen im “leichten Sand” sind die Dämme seit November schon vorbereitet aber die Böden waren viele Wochen nicht befahrbar. Die wärmende Tunnelfolie konnte erst spät ausgelegt werden. Und im “schweren” Feld  bin ich immer noch am Dämme ziehen. Jetzt muss die schwarze Folie gelegt werden und dann brauchen wir mal ein paar Tage mit Sonne und  wärmeren Nachttemperaturen.
Leider gab es zu Ostern keinen Spargel.

                                                                                            

 

 

Ostwind

Schal und Mütze war ein Muss in den vergangenen Wochen. Besonders für unsere
frostempfindlichen Kulturen: Himbeeren und Erdbeeren.
Nach recht milden Dezember und Januar sind die Pflanzen schon verhältnismäßig weit ausgetrieben.
Zum Glück steht alles unter Tunnel und ist mit Vlies abgedeckt.
Den Himbeeren haben wir gestern noch ne Mütze aufgesetzt, und “a la Cristo” die Reihen im Tunnel noch mal eingepackt. Die Erdbeer-Tunnel bekamen alle ‘nen Schal um die Tore, damit der kalte Ostwind nicht so rein pfeift.
Wir hoffen, dass das reicht und die Frostschäden nicht allzu heftig werden. Das wissen wir aber erst in 3-4 Wochen.

Spargel Renner